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Forschungsbereich: Kooperation Wissenschaft Arbeitswelt (kowa)

Unsere Forschungen beschäftigen sich mit Problemstellungen der Arbeitswelt, insbesondere mit Fragen von Partizipation und Mitbestimmung. Kennzeichen unserer Arbeit ist eine partizipativ angelegte Forschung, die Akteure aus der Arbeitswelt aktiv einbezieht, um ihr praktisches Wissen mit Erkenntnissen der Wissenschaft zu verbinden. Damit wollen wir beitragen zur Gestaltung humaner Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Region.


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Kollegialität

Neuer Aufsatz: Arbeit als kollegiales Handeln

Im Heft 4/2018 der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ ist jetzt ein Aufsatz von Klaus Kock und Edelgard Kutzner erschienen mit dem Titel „Arbeit als kollegiales Handeln – Praktiken von Solidarität und Konkurrenz am Arbeitsplatz“.

Anhand von Interviews und Gruppendiskussionen mit Beschäftigten wird gezeigt, dass im täglichen Arbeitsprozess nicht nur Produkte und Dienstleistungen hergestellt werden, sondern dass dabei immer auch zwischenmenschliche Bindungen und Verpflichtungen entstehen. Es werden Praktiken analysiert, mit denen Arbeitende ihre sozialen Beziehungen aktiv gestalten und dabei einen kollegialen Zusammenhalt schaffen, der es ihnen ermöglicht, gemeinsam für ihre Interessen einzutreten.

Kollegialität ist eine Form von Solidarität. Sie beruht auf der Einsicht, dass die Realisierung eigener Ziele von der Realisierung der Ziele anderer abhängig ist, dass die eigene Handlungsfähigkeit in der Zusammenarbeit mit anderen erweitert werden kann. Kollegialität entsteht in Interaktionen und muss – wenn sie Bestand haben soll – immer wieder gegen Konkurrenz und konkurrentes Handeln durchgesetzt werden. Die Erweiterung von Kollegialität zu solidarischem Handeln in überbetrieblichen gesellschaftlichen Zusammenhängen bedarf weiterer Reflexion und kollektiver Aktion.


Kundschaft

Unsere Broschüre

Andreas Flüchter / Klaus Kock / Bettina Lange / Philipp Renz
Gute Arbeit mit Kundschaft

Der Umgang mit Kundinnen und Kunden beschränkt sich nicht auf die Übergabe einer Leistung gegen Geld. Es entsteht vielmehr eine Wechselbeziehung zwischen Personen mit unterschiedlichen Erwartungen, mit Fragen und Antworten, Wünschen und Auskünften, Problemen und Lösungsvorschlägen, Missverständnissen und Korrekturen. Diese Beziehung mit Kundinnen und Kunden herzustellen, zu gestalten und zu einem für beide Seiten erfolgreichen Ende zu führen, ist Bestandteil der Dienstleistungsarbeit.

In unserem Projekt „Gute Arbeit mit Kundschaft“, dessen Ergebnisse in unserer neuen Broschüre aus der Reihe „fair statt prekär“ präsentiert werden, haben wir Beschäftigte und Betriebsräte nach den besonderen Herausforderungen der Arbeit mit direktem Kundenkontakt befragt, um psychische und körperliche Belastungen zu beschreiben und letztlich einige Anhaltspunkte zur Gestaltung guter Arbeit zu geben.

     


Betriebsklima-farbig

Seminarkonzept

Edelgard Kutzner / Klaus Kock
Gutes Betriebsklima ist ein Geben und Nehmen

Zu den notwendigen Kompetenzen von Betriebs- und Personalräten in der Arbeitswelt der Zukunft gehört auch die Fähigkeit, das Betriebsklima positiv zu beeinflussen und die Qualität der Zusammenarbeit zu gestalten.

Für die neu erschienene Broschüre „Gutes Betriebsklima ist ein Geben und Nehmen“ haben Edelgard Kutzner und Klaus Kock ihre Forschungsergebnisse für ein Seminarkonzept aufbereitet, das in der Weiterbildung eingesetzt werden kann. Ziel ist es, gewerkschaftlich Aktive, insbesondere Betriebs- und Personalräte bei der Analyse des Betriebsklimas und der Gestaltung der sozialen Beziehungen in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.

  



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Beschäftigungsstatistiken

Neu bei der Kooperationsstelle: Die Veränderung der Beschäftigungsstrukturen in den Städten und Kreisen der Region Dortmund-Hellweg und in Nordrhein-Westfalen - Kurzbeschreibungen und Grafiken


Mindestlohn-Broschüre

Unsere Broschüre:

Klaus Boeckmann
Darf's ein bisschen mehr sein?
Die Beschäftigungsentwicklung in Dortmund im Übergang zum gesetzlichen Mindestlohn


4-0

Industrie 4.0 braucht Beteiligung der Beschäftigten
Inwieweit sollen und können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der Gestaltung digitalisierter Produktionsprozesse beteiligt sein? Mit dieser Frage beschäftigten sich Fachleute aus Wissenschaft und Arbeitswelt auf unserer Tagung am 8.11.2016.